Anthropic, bekannt für „Claude“, zählt mittlerweile zu den weltweit führenden KI-Unternehmen. Man könnte meinen, dass ein Unternehmen mit derart innovativen Technologien sicherlich zahlreiche Patente angemeldet hat – doch bei näherer Betrachtung kommt eine überraschende Tatsache ans Licht.In diesem Artikel analysiert ein auf KI-geistiges Eigentum spezialisierter Patentanwalt die „Patentstrategie“ von Anthropic anhand konkreter eingetragener Patente und Patentansprüche.
Es handelt sich nicht um eine bloße Vorstellung der Patente, sondern um eine Analyse aus strategischer Perspektive: „Wie verwalten führende KI-Unternehmen ihr geistiges Eigentum?“ Der Inhalt ist besonders aufschlussreich für Führungskräfte und IP-Verantwortliche, die vor der Entscheidung stehen, ob sie ihre eigenen KI- und Softwaretechnologien „patentieren oder in wissenschaftlichen Veröffentlichungen und als Know-how festhalten“ sollen.
💡 Wichtig: Dieser Artikel ist Teil einer Reihe über Patente für KI-Agenten. Die Grundlagen finden Sie im Einführungsartikel, einen Vergleich von Fallbeispielen aus Japan, den USA und Europa im Fallbeispielteil und eine Erläuterung einzelner Patente von Salesforce hier.
Inhaltsverzeichnis
Bei sorgfältiger Überprüfung der Patentdatenbanken belaufen sich die US-Patente, die Anthropic PBC (der Firmenname von Anthropic) zugeordnet sind, auf lediglich etwa 6 erteilte Patente und etwa 7 veröffentlichte, noch anhängige Anmeldungen (Stand: 2026 – muss noch überprüft werden). Zudem beziehen sich alle auf dasselbe technische Thema.
Im Vergleich zu OpenAI, von dem berichtet wird, dass es ein Patentnetzwerk im Umfang von mehreren hundert Patenten aufbaut, oder zu Google und Microsoft, die eine um Größenordnungen höhere Anzahl an Anmeldungen vorweisen können, ist dies eine auffallend geringe Zahl. Warum meldet ein weltweit führendes KI-Unternehmen so wenige Patente an? – Darin lässt sich eine Strategie erkennen.
| Perspektive | Tendenzen bei Anthropic | Große Technologieunternehmen (allgemein) |
|---|---|---|
| Anmeldevolumen | Sehr gering (im Bereich von etwa einem Dutzend) | Hoch (mehrere Hundert bis mehrere Tausend) |
| Betroffene Technologien | Konzentriert sich auf computergesteuerte Agenten | Umfasst ein breites Spektrum an Technologiebereichen |
| Behandlung der Kernforschung | Veröffentlichung von Fachartikeln (keine Patentierung) | Häufige Patentierung |
| Hintergrund der Erlangung | Erwerb hauptsächlich durch Übernahmen (Adept) | Vorwiegend durch eigene systematische Patentanmeldungen |
Achten Sie auf Zahlenverwechslungen: Einige Patentanalysedienste geben die Anzahl der Patente von Anthropic mit „39“ oder „61“ an, doch diese Zahlen sind durch Verwechslungen mit anderen Unternehmen (Fehler bei der Zuordnung) aufgebläht.Konkret werden Patente des britischen Unternehmens „Anthropics Technology Limited“ (Anthropics, nicht Anthropic), das Fotobearbeitungssoftware (PortraitPro) herstellt, sowie irrelevante Patente im Bereich des maschinellen Lernens fälschlicherweise mitgezählt.
Dies ist eine grundlegende und wichtige Lehre für die Patentrecherche. Wenn man allein aufgrund ähnlicher Firmennamen den Rechteinhaber verwechselt, werden die Rechercheergebnisse von Grund auf verfälscht. Das tatsächliche Patentportfolio von Anthropic ist weitaus kleiner als die überhöhten Zahlen vermuten lassen und weist einen klaren Schwerpunkt auf.
Die nachweisbaren Patente von Anthropic beziehen sich ausnahmslos auf Technologien, bei denen „KI-Agenten eine multimodale (Bild + Text) Benutzeroberfläche automatisch bedienen“. Dies entspricht genau der von Anthropic im Oktober 2024 angekündigten Funktion „Computer Use“ (die Funktion, mit der Claude den PC über Maus und Tastatur bedient).
Die wichtigsten bestätigten Patente und Patentanmeldungen lauten wie folgt (Anmelder = Anthropic PBC, Prioritätsdatum jeweils 20. März 2024).
| Nummer | Bezeichnung (Zusammenfassung) | Art |
|---|---|---|
| US 12,430,150 B1 | Laufzeitarchitektur zur Zusammenarbeit mit Agenten zur Automatisierung multimodaler Schnittstellen-Workflows | Eingetragenes Patent (30.09.2025) |
| US 12.566.913 B2 | KI-Agent zur Automatisierung multimodaler Schnittstellenaufgaben | Eingetragenes Patent (3. März 2026) |
| US 2025/0299023 A1 | System und Verfahren zur Bildung eines KI-Agenten zur Automatisierung multimodaler Schnittstellen-Workflows | Veröffentlichte Anmeldung |
| US 2025/0299074 A1 | Datenflusslogik zur Bereitstellung eines KI-Agenten zur Automatisierung der multimodalen Softwarenutzung | Veröffentlichte Anmeldung |
💡 Kernpunkt: Das Patentportfolio von Anthropic besteht aus „defensiven, funktionsspezifischen Patenten, die in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu den Produkten (Computer Use) stehen“. Es zeichnet sich dadurch aus, dass das Unternehmen nicht breit gefächert vorgeht, sondern gezielt Patente erwirbt, um seine Kernfunktionen zu schützen.
Als grundlegendes Patent von Anthropic gilt das eingetragene Patent US 12,430,150 B1 mit dem Titel „Runtime architecture for interfacing with agents to automate multimodal interface workflows“. Hier wird der eigentliche Anspruch 1 (unabhängiger Anspruch) im Original zitiert.
US 12.430.150 B1 | Anspruch 1 (Originaltext / Englisch)
Ein System, das auf einem oder mehreren Prozessoren läuft, zur clientseitigen Implementierung einer Schnittstellenautomatisierungssprache zur Laufzeit, umfassend: eine Agentenspezifikationslogik, die auf der Client-Seite läuft und so konfiguriert ist, dass sie eine Agenten-Spezifikation erstellt und diese für die serverseitige Übersetzung in eine Zwischenrepräsentation bereitstellt, wobei die Agenten-Spezifikation so konfiguriert ist, dass sie einen multimodalen Schnittstellen-Workflow automatisiert; und eine Laufzeit-Interpretationslogik, die auf der Client-Seite läuft und so konfiguriert ist, dass sie: die Zwischenrepräsentation empfängt; Erkennung einer oder mehrerer Agentenfunktionen in der Zwischenrepräsentation; Erzeugung eines oder mehrerer Agentenaufrufe auf der Grundlage der Agentenfunktionen; Ausgabe der Agentenaufrufe an einen Agenten und, als Reaktion darauf, Empfang mindestens einer Laufzeit-Aktuierungsfunktion vom Agenten; und die Laufzeit-Aktuierungsfunktion in mindestens einen Laufzeit-Aktuierungsbefehl zu übersetzen, wobei der Laufzeit-Aktuierungsbefehl mindestens eine maschinell ausgeführte Aktion als synthetische Laufzeitaktion auslöst, die den multimodalen Schnittstellen-Workflow automatisiert.
Referenzübersetzung durch einen Patentanwalt (Japanisch)
Bemerkenswert ist, dass die Verarbeitung zwischen der „Client-Seite“ und der „Server-Seite“ aufgeteilt wird und diese durch eine mehrstufige Umwandlung gemäß „Agentenspezifikation → Zwischenrepräsentation → Agentenruf → Ausführungsfunktion → Ausführungsbefehl“ miteinander verbunden sind.
Es handelt sich nicht lediglich um die Idee, dass „eine KI einen PC bedient“, sondern um eine konkrete Softwarearchitektur, die die Aufgabenteilung zwischen Client und Server, eine Abstraktionsebene in Form einer Zwischenrepräsentation sowie die Übersetzung von Funktionen in Befehle beschreibt. Diese Konkretheit ist der Schlüssel zur Erfüllung der Anforderungen an die Patentierbarkeit in den USA (Alice/Mayo) sowie an softwarebezogene Erfindungen in Japan.
Das eingetragene Patent US 12,566,913 B2 aus derselben Patentfamilie erfasst das Konzept der „Schnittstellenautomatisierung“ auf einer übergeordneten Ebene. Hier ein Zitat aus der Zusammenfassung (Abstract):
US 12.566.913 B2 | Abstract (Originaltext / Englisch)
Ein System zur Schnittstellenautomatisierung umfasst einen Agenten. Der Agent ist so konfiguriert, dass er eine Eingabe verarbeitet, die einen Schnittstellen-Workflow festlegt, wobei der Schnittstellen-Workflow ansonsten durch eine oder mehrere vom Benutzer ausgelöste Aktionen implementierbar ist, die von einem Benutzer auf eine Schnittstelle gerichtet sind. Der Agent ist außerdem so konfiguriert, dass er eine Ausgabe generiert, die eine Abfolge von Auslösebefehlen festlegt, wobei die Abfolge von Auslösebefehlen eine oder mehrere maschinell ausgelöste Aktionen auslöst, die die vom Benutzer ausgelösten Aktionen an der Schnittstelle nachbilden und eine Automatisierung des Schnittstellen-Workflows bewirken.
Diese Beschreibung fasst prägnant das Wesen der „Computer-Use“-Technologie zusammen: „Maschinen replizieren die vom Benutzer manuell durchgeführten Schnittstellenoperationen (user-actuated actions)“. Dies gilt als eines der umfassendsten Schutzrechte von Anthropic in diesem Bereich.
Hier kehren wir zum größten Rätsel zurück. Anthropic hat zahlreiche branchenführende Technologien hervorgebracht, darunter Constitutional AI (verfassungsmäßige KI), RLHF/RLAIF, Interpretierbarkeit (interpretability), Prompt-Cache und Batch-Verarbeitung. Dennoch lässt das Unternehmen diese nicht patentieren, sondern veröffentlicht sie als wissenschaftliche Artikel und technische Dokumente.
Dies ist nicht darauf zurückzuführen, dass „keine Patente erteilt werden konnten“, sondern wird als bewusste Strategie angesehen. Dahinter stehen folgende Gründe:
| Im Falle einer Patentierung | Bei Veröffentlichung als wissenschaftliche Arbeit |
|---|---|
| Man erhält ein 20-jähriges Monopol | Keine Monopolrechte |
| Verpflichtung zur detaillierten Offenlegung der Technologie in der Beschreibung | Offenlegung im frei gewählten Umfang möglich |
| Rechtsdurchsetzung und Lizenzerlöse sind möglich | Vorsprung bei Markenbildung, Personalgewinnung und Standardisierung |
| Rechtliche Abschreckung von Nachahmern | Förderung der Entwicklung des gesamten Ökosystems |
| Erkenntnisse zur KI-Sicherheit sichern | Weitreichende Weitergabe von Erkenntnissen zur Sicherheit (im Einklang mit der Unternehmensphilosophie) |
💡 Kernpunkt: Für Anthropic, das die KI-Sicherheit zu seinem Leitbild erklärt hat, entspricht es sowohl der Unternehmensphilosophie als auch der Marke eher, Erkenntnisse zur Sicherheit in wissenschaftlichen Publikationen breit zu teilen, als sie durch Patente zu schützen. Dagegen werden die differenzierenden Funktionen der Produkte (Computer Use) defensiv patentiert.Gerade diese klare Abgrenzung zwischen dem, was veröffentlicht wird, und dem, was für sich behalten wird, bildet den Kern der IP-Strategie von Anthropic.
Ein weiterer wichtiger strategischer Punkt ist, dass der Großteil der Patente von Anthropic nicht aus eigenen, systematischen Anmeldungen stammt, sondern durch Übernahmen (M&A) erworben wurde.
Im Jahr 2024 hat Anthropic die wichtigsten Mitarbeiter und Technologien des KI-Agentur-Unternehmens Adept übernommen (Acqui-Hire).Auf der Liste der Erfinder der oben genannten Patente stehen Namen wie David Luan, Erich Elsen und Curtis Hawthorne, die von Adept stammen. Das bedeutet, dass Anthropic durch die Übernahme sowohl die „Technologie zur Realisierung von Computer Use“ als auch die „Patente zu deren Schutz“ in einem Schritt erworben hat.
In der Praxis gibt es einen äußerst wichtigen Hinweis zu beachten. Selbst wenn in der Patentschrift Begriffe wie „Claude“, „Anthropic“ oder „großes Sprachmodell“ vorkommen, ist der Rechteinhaber (Anmelder) dieses Patents nicht zwangsläufig Anthropic.
Vorsicht vor Verwechslungen des Rechteinhabers: Im Rahmen der Recherche wurden zahlreiche Patente gefunden, die zwar auf „Claude“ usw. Bezug nehmen, aber einem anderen Unternehmen gehören.Beispiele: Das US-Patent US 12,353,469 B1 zur Überprüfung und Zitierung von Sprachmodell-Ausgaben ist ein Patent von Amazon, die Anmeldung US 2025/0278287 zur Automatisierung von Benutzeroberflächen stammt von Workday,die WO 2025/188958 zur Ausrichtung von LMM/LLM ist eine Anmeldung von Seekr Technologies.
Um die Inhaber von Patenten korrekt zu ermitteln, ist es unerlässlich, das Feld „Anmelder“ (assignee) bei jedem einzelnen Patent zu überprüfen. Dies ist eine grundlegende Voraussetzung, um bei FTO-Prüfungen (Freedom to Operate) und Wettbewerbsanalysen keine Fehlentscheidungen zu treffen. Je mehr ein Patent viel diskutierte Schlagwörter wie „KI“ enthält, desto höher ist das Risiko solcher Verwechslungen.
① „Patente vs. wissenschaftliche Veröffentlichungen und Know-how“ bewusst voneinander trennen. Es ist nicht immer richtig, alles patentieren zu lassen. Kernfunktionen, die man exklusiv nutzen möchte, sollten patentiert werden, während Forschungsergebnisse, deren Weitergabe von Vorteil ist, oder Know-how, dessen Geheimhaltung vorteilhaft ist, durch andere Mittel geschützt werden sollten. Eine auf der Geschäftsstrategie basierende Einteilung ist entscheidend.
② Defensive und funktionsspezifische Anmeldungen sind ebenfalls wirksam. Eine IP-Strategie besteht nicht nur aus einer großen Anzahl von Anmeldungen. Auch eine selektive Strategie mit wenigen, aber gezielten Anmeldungen zum Schutz der eigenen Differenzierungsmerkmale ist eine vorbildliche Vorgehensweise.
③ Die Option des Erwerbs von Patenten durch Übernahmen. Wenn Sie keine Zeit für eigene Anmeldungen aufwenden können, besteht die Möglichkeit, durch die Übernahme (Acqui-Hire) eines Unternehmens, das über die entsprechende Technologie und Patente verfügt, auf einen Schlag ein Portfolio aufzubauen.
④ Bei der Patentrecherche muss der Rechtsinhaber unbedingt überprüft werden. Verwechslungen aufgrund ähnlicher Firmennamen können fatale Folgen haben. Achten Sie daher gründlich auf die Überprüfung des Rechtsnachfolgers (assignee).
Sollte man die eigene Technologie patentieren lassen? Oder sollte man sie als wissenschaftliche Veröffentlichung oder Know-how behandeln?
Patentanwälte mit fundierten Kenntnissen in den Bereichen IT, Software und KI unterstützen Sie umfassend – von der Prüfung der Patentierbarkeit über die strategische Planung („Patent vs. Geheimhaltung“) bis hin zur Anmeldung und FTO-Recherche. Wir bieten eine kostenlose Erstberatung an.
Kostenlose Erstberatung vereinbaren – Dienstleistungen zum geistigen Eigentum in den Bereichen IT und KIF. Besitzt Anthropic viele Patente?
A. Nein. Anthropic ist unter den führenden KI-Unternehmen ein sogenannter „Light-Filer“, der nur sehr wenige Patentanmeldungen einreicht. Die nachweisbaren US-Patente belaufen sich – einschließlich erteilter und anhängiger Anmeldungen – auf etwa ein Dutzend, und alle gehören zu einer einzigen Technologiefamilie, nämlich den „Computer-Use-Agenten“.Dies steht im Gegensatz zu Berichten, wonach OpenAI, Google und Microsoft Patente im Umfang von mehreren hundert Stück anmelden.
F. Um welche Technologien handelt es sich bei den Patenten von Anthropic?
A. Bei allen nachweisbaren Patenten von Anthropic handelt es sich um Technologien, bei denen „KI-Agenten multimodale (Bild + Text) Benutzeroberflächen automatisch bedienen“. Dies entspricht der von Anthropic im Jahr 2024 vorgestellten Funktion „Computer Use“ (die Funktion, mit der Claude einen PC bedient).Diese Patente stammen vom Team des Unternehmens Adept, das Anthropic im Jahr 2024 übernommen hat, und haben alle den Prioritätsdatum 20. März 2024.
Frage: Warum lässt Anthropic Technologien wie „Constitutional AI“ nicht patentieren?
A. Anthropic neigt dazu, seine Vorzeigeforschungsprojekte wie „Constitutional AI“, RLHF/RLAIF, Interpretierbarkeit (interpretability) und Prompt-Cache nicht als Patente, sondern als wissenschaftliche Artikel und technische Dokumente zu veröffentlichen.Dies ist wohl Ausdruck der Philosophie, Erkenntnisse zur KI-Sicherheit breit zu teilen, sowie der Haltung, einer offenen Entwicklung Vorrang vor der Monopolisierung durch Patente einzuräumen (Strategie „publish, don’t patent“).
F. Gehören alle Patente, in denen „Claude“ oder „Anthropic“ erwähnt werden, zu Anthropic?
A. Nein. Auch wenn in der Patentschrift „Claude“ oder „Anthropic“ erwähnt wird, ist der Anmelder (assignee) häufig ein anderes Unternehmen. So ist beispielsweise das US-Patent (US 12,353,469 B1) zur Überprüfung und Zitierung von Sprachmodell-Ausgaben ein Patent von Amazon.Um den Inhaber eines Patents zu ermitteln, muss man unbedingt die Spalte „Anmelder“ (assignee) bei jedem einzelnen Patent überprüfen.
F. Ist eine geringe Anzahl von Patentanmeldungen für ein Unternehmen von Nachteil?
A. Das lässt sich nicht pauschal sagen. Patente bieten zwar den Vorteil eines „Wettbewerbsvorteils durch Exklusivität“, doch die Anmeldung ist mit dem Nachteil verbunden, dass die Technologie durch die Beschreibung öffentlich gemacht wird. Eine Strategie, bei der Forschungsergebnisse in Fachartikeln veröffentlicht werden, um so bei der Markenbildung, der Gewinnung von Fachkräften und der Standardisierung die Nase vorn zu haben, ist ebenfalls wirksam.Entscheidend ist, dass man bewusst und entsprechend der eigenen Geschäftsstrategie zwischen „Technologien, die patentiert werden sollen“ und „Technologien, die als Know-how oder in wissenschaftlichen Veröffentlichungen offengelegt werden sollen“ unterscheidet.
Hinweis zu diesem Artikel: Dieser Artikel ist eine allgemeine Erläuterung, die auf der Grundlage öffentlich zugänglicher Patentinformationen aus dem Jahr 2026 erstellt wurde. Patentnummern, Anzahl der Patente und deren Status können sich im Laufe der Zeit ändern, und der Schutzumfang wird durch die Ansprüche und den Veröffentlichungsverlauf der jeweiligen Patente bestimmt.Für geschäftliche Entscheidungen (FTO, Verletzungsanalyse, Anmeldestrategie usw.) sollten Sie unbedingt die aktuellsten veröffentlichten Patentanzeiger und Verfahrensinformationen sowie eine individuelle Prüfung durch Experten heranziehen. Die zitierten Ansprüche und Zusammenfassungen basieren auf Daten aus veröffentlichten Patentanzeigern; für rechtlich wichtige Zwecke empfehlen wir jedoch die Überprüfung anhand der Originaldokumente des USPTO.