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The Complete List of Trademark Classifications & Guide to Choosing a Trademark Classification (Die vollständige Liste der Markenklassifizierungen u...

Gemini_Generated_Image_5nm6z25nm6z25nm6„Ich möchte eine Marke eintragen lassen, um meine Marke zu schützen, aber was bedeutet ‚Klasse‘?“

„Ich weiß nicht, welche Klasse ich wählen soll …“

Wenn man sich zum ersten Mal an eine Markenanmeldung wagt, stolpert man oft zunächst über die Hürde der „Klassen“. Wenn man hier einen Fehler macht, kann es im schlimmsten Fall dazu kommen, dass die Rechte nicht geschützt sind, obwohl man Geld für die Anmeldung bezahlt hat.

In diesem Artikel erklären wir Ihnen anhand einer übersichtlichen Liste aller 45 Klassen sowie Tipps für eine erfolgreiche Auswahl ausführlich, wie Sie auch als Anfänger ohne Fachwissen die für Sie optimale Klasse auswählen und Ihre Marke reibungslos registrieren können.


 

1. Was sind „Klassen“ bei Marken? Warum sind sie wichtig?

 

Bei der Markenanmeldung reicht es nicht aus, lediglich einen „Namen“ oder ein „Logo“ anzumelden. Es muss angegeben werden, „in welchem Bereich (Waren/Dienstleistungen) dieser Name verwendet wird“. Diese Einteilung in Kategorien wird als „Klasse“ bezeichnet.

 

Stellen Sie sich das wie eine Adresse vor

 

Das Markenrecht entsteht als Kombination aus dem „Zeichen (Marke)“ und den „Waren und Dienstleistungen (bezeichnete Waren und Dienstleistungen)“.

  • Marke = Namensschild (Markenname)

  • Klasse = Adresse (in welchem Bereich wird sie verwendet)

Beispielsweise besitzt Apple die Marke „Apple“ für elektronische Geräte (Klasse 9), während sie in Bereichen wie Fleischwaren möglicherweise einem anderen Unternehmen gehört. Wenn die Klassen unterschiedlich sind, können dieselben Namen unter Umständen nebeneinander bestehen.

 

Es gibt insgesamt 45 Klassen

 

Die Klassen lassen sich grob in zwei Gruppen unterteilen.

  • Klasse 1 bis Klasse 34: Waren (materielle Gegenstände)

  • Klasse 35 bis Klasse 45: Dienstleistungen (immaterielle Güter)


 

2. [Alle 45 Klassen] Übersicht über die Markenklassen (mit leicht verständlichen Erläuterungen)

 

Da die Klassifizierungstabelle des Patentamts viele schwer verständliche Begriffe enthält, haben wir für Anfänger übersichtlich zusammengefasst, was konkret darunter fällt.

 

Klasse 1 bis Klasse 34: Waren (materielle Gegenstände)

 

Zunächst die Klassen für die Herstellung und den Verkauf von „Gegenständen“.

Kategorie Hauptinhalt Konkrete Beispiele
Klasse 1 Chemikalien Industriechemikalien, Düngemittel, unverarbeitete Kunststoffe
Kategorie 2 Farben und Tinten Farben, Farbstoffe, Rostschutzmittel
Klasse 3 Kosmetika und Reinigungsmittel Shampoo, Seife, Kosmetik, Parfüm, Aromatherapie
Klasse 4 Industrielle Schmierstoffe und Brennstoffe Kerzen, Benzin, Öl
Klasse 5 Arzneimittel Nahrungsergänzungsmittel, Arzneimittel, Windeln, Desinfektionsmittel
Klasse 6 Metallprodukte Schlüssel, Baubeschläge, Aluminiumfolie
Klasse 7 Maschinen Werkzeugmaschinen, Motoren, Verkaufsautomaten
Klasse 8 Handwerkzeuge Messer, Rasierklingen, Schraubendreher, Löffel und Gabeln
Klasse 9 Elektronikgeräte und Apps Smartphones, PCs, Brillen, Software, herunterladbare Lernmaterialien
Klasse 10 Medizinische Geräte und Instrumente Masken, Babyflaschen, Massagegeräte
Klasse 11 Beleuchtungs- und Heizgeräte Klimaanlagen, Kühlschränke, Toiletten, Beleuchtungskörper
Klasse 12 Fahrzeuge Autos, Fahrräder, Drohnen, Kinderwagen
Klasse 13 Schusswaffen Feuerwerkskörper, Schusswaffen
Klasse 14 Schmuck und Uhren Accessoires, Uhren, Schlüsselanhänger
Klasse 15 Musikinstrumente Klaviere, Gitarren, Instrumentenkoffer
Klasse 16 Papierwaren und Druckerzeugnisse Bücher, Schreibwaren, Karton, Aufkleber
Klasse 17 Wärme- und Isoliermaterialien Gummimaterialien, Dichtungen, Kunststoffrohre
Klasse 18 Lederwaren und Taschen Taschen, Geldbörsen, Regenschirme, Kleidung für Haustiere
Klasse 19 Baustoffe (nichtmetallisch) Zement, Holz, Fliesen, Stein
Klasse 20 Möbel und Kunststoffwaren Möbel, Kissen, Polster, Spiegel
Klasse 21 Haushaltswaren und Geschirr Bratpfannen, Gläser, Zahnbürsten, Reinigungsutensilien
Klasse 22 Textilwaren (Materialien) Seile, Zelte, Netze, Segel
Klasse 23 Garn Nähgarn, Wolle
Klasse 24 Textilwaren Handtücher, Taschentücher, Bettbezüge, Vorhänge
Klasse 25 Bekleidung und Schuhe T-Shirts, Mützen, Socken, Schuhe, Mäntel
Klasse 26 Handarbeitsbedarf Knöpfe, Reißverschlüsse, Perücken, Bänder
Klasse 27 Bodenbeläge Teppiche, Tatami-Matten, Tapeten (nicht aus Gewebe)
Klasse 28 Spielzeug und Sport Spielkonsolen, Plüschtiere, Angelausrüstung, Sportgeräte
Klasse 29 Lebensmittel (verarbeitete Produkte usw.) Tiefkühlkost, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Marmelade
Klasse 30 Lebensmittel (Getreide, Süßwaren) Kaffee, Tee, Brot, Süßigkeiten, Gewürze, Reis
Klasse 31 Lebensmittel (unverarbeitet) und Blumen Gemüse, Obst, Schnittblumen, Tierfutter
Klasse 32 Getränke (alkoholfrei) Säfte, Mineralwasser, Bier
Klasse 33 Alkoholische Getränke Sake, Wein, Whisky (außer Bier)
Klasse 34 Tabak und Raucherzubehör Tabak, Streichhölzer, Feuerzeuge

Häufig von Anfängern verwendete „Warenklassen“

  • Bekleidungsmarken: Klasse 25

  • Handgefertigter Schmuck: Klasse 14

  • Verkauf von Süßigkeiten und Café-Artikeln: Klasse 30

  • Verkauf von Kosmetika: Klasse 3


 

Klasse 35 bis Klasse 45: Dienstleistungen

 

Hier finden Sie Unternehmen, die immaterielle Dienstleistungen anbieten.

Kategorie Hauptinhalt Konkrete Beispiele
Klasse 35 Werbung, Einzelhandel, Unternehmensführung Werbeagenturen, Beratung, Select-Shops (Einzelhandel)
Klasse 36 Finanzen, Versicherungen, Immobilien Banken, Versicherungsagenturen, Immobilienverwaltung, Kryptowährungen
Klasse 37 Bauwesen, Reparaturen, Wäscherei Bauwesen, Renovierung, Reinigung, Reparaturen
Klasse 38 Telekommunikation Internetverbindung, Betrieb von sozialen Netzwerken, Rundfunk
Klasse 39 Transport und Reisen Transport, Umzüge, Reisebüros, Lagerhäuser, Parkplätze
Klasse 40 Verarbeitung Galvanisierung, Fotoentwicklung, Recycling
Klasse 41 Bildung, Unterhaltung und Sport Seminare, Fitnessstudios, Veranstaltungsorganisation, YouTube-Videostreaming
Klasse 42 IT-Entwicklung und Design Systementwicklung, Serververmietung, Webdesign
Klasse 43 Gastronomie und Beherbergung Restaurants, Cafés, Kneipen, Hotels
Klasse 44 Medizin, Schönheitspflege, Landwirtschaft Kosmetikstudios, Friseursalons, Krankenhäuser, Chiropraktik, landwirtschaftliche Dienstleistungen
Klasse 45 Sonstiges (Recht, Hochzeiten) Rechtsanwälte, Wahrsager, Heiratsvermittlungen, Haushaltshilfen

Häufig von Anfängern verwendete „Dienstleistungs“-Kategorien

  • Gastronomie: Klasse 43

  • Webmedien und Blogs: Klasse 41 (oder Klasse 9 und 35)

  • Beratung und Betrieb von Online-Shops: Klasse 35


 

3. Hier lauert die Falle! Wie man die richtige Kategorie wählt

 

Anfänger verwechseln am häufigsten die „Warenkategorie“ mit der „Kategorie für den Einzelhandel (Verkauf)“. Wenn man diesen Punkt beachtet, steigt die Erfolgsquote bei der Registrierung deutlich.

 

Fallstudie: Wenn Sie T-Shirts verkaufen möchten

 

 

Szenario A: Sie stellen T-Shirts Ihrer eigenen Marke her und verkaufen diese

 

  • Richtige Antwort: Klasse 25 (Bekleidung)

  • Grund: Sie möchten nämlich das Produkt „T-Shirt“ an sich verkaufen.

 

Szenario B: T-Shirts anderer Hersteller einkaufen und in einem Select-Shop verkaufen

 

  • Richtige Antwort: Klasse 35 (Einzelhandel mit Bekleidung)

  • Begründung: Sie bieten eine „Einzelhandelsdienstleistung“ an, bei der die Waren übersichtlich präsentiert werden, um die Auswahl zu erleichtern.

 

Fall C: Sie stellen T-Shirts her und verkaufen in Ihrem Online-Shop auch Produkte anderer Hersteller

 

  • Richtige Antwort: Sowohl Klasse 25 als auch Klasse 35

  • Begründung: Sie müssen sich die Rechte sowohl für die Waren als auch für die Dienstleistungen sichern.


 

4. Die Kosten für die Markeneintragung richten sich nach der „Anzahl der Klassen“

 

Vielleicht denken Sie: „Ich möchte lieber alles registrieren, nur für den Fall!“, doch die Kosten für die Markeneintragung steigen proportional zur Anzahl der Klassen (Kategorien).

 

Kostenrichtwerte (nur Stempelgebühren an das Patentamt)

 

*Dies sind Richtwerte für das Jahr 2025. Bei Beauftragung eines Patentanwalts fallen zusätzliche Gebühren an.

  1. Bei der Anmeldung (bei Antragstellung)

    • 1 Klasse: 3.400 Yen + (8.600 Yen × Anzahl der Klassen)

    • Beispiel: Bei 1 Klasse 12.000 Yen

  2. Bei der Eintragung (nach bestandener Prüfung, für 10 Jahre)

    • Anzahl der Klassen × 32.900 Yen

    • Beispiel: Bei 1 Klasse 32.900 Yen

Insgesamt fallen pro Kategorie mindestens etwa 45.000 Yen an.

Bei zwei Klassen verdoppeln sich die Kosten fast. Daher ist es ratsam, die Klassen auf das „aktuelle Geschäft“ und das „Geschäft, das definitiv innerhalb von drei Jahren aufgenommen wird“ zu beschränken, um die Kosten niedrig zu halten.


 

5. Vier Schritte zur Markenanmeldung für Anfänger

 

Sobald die Klassen feststehen, geht es an die Anmeldung. Derzeit sind Online-Anmeldungen die Regel, aber es gibt auch eine Methode, die Privatpersonen ganz einfach nutzen können.

 

SCHRITT 1: Recherche nach älteren Marken (äußerst wichtig!)

 

Prüfen Sie, ob der Name, den Sie verwenden möchten, in der von Ihnen gewählten „Klasse“ bereits registriert ist.

  • Tool: J-PlatPat (Patentinformationsplattform) *Kostenlos

  • Vorgehensweise: Wählen Sie „Markensuche“ aus, geben Sie Ihren Markennamen als Suchbegriff ein und starten Sie die Suche. Prüfen Sie, ob es ähnliche Namen gibt.

 

SCHRITT 2: Erstellung und Einreichung des Antrags

 

Reichen Sie die Unterlagen beim Patentamt ein.

  • Vorgehensweise: Nutzen Sie die „Software für die Online-Anmeldung“ oder reichen Sie die Unterlagen per Post ein. Für Anfänger ist es derzeit am einfachsten und empfehlenswert, einen privaten „Online-Markenanmeldeservice“ zu nutzen, über den Sie die Anmeldung ganz einfach per Smartphone vornehmen können (gegen eine Gebühr von einigen tausend Yen übernimmt der Dienst die mühsamen Formalitäten für Sie).

 

SCHRITT 3: Prüfung (ca. 4–10 Monate)

 

Ein Prüfer des Patentamts prüft den Antrag. Wenn keine Probleme vorliegen, erhalten Sie einen „Registrierungsbescheid“. Falls es ähnliche Marken gibt, erhalten Sie eine „Ablehnungsmitteilung“.

 

SCHRITT 4: Zahlung der Eintragungsgebühr

 

Wenn die Prüfung erfolgreich verlaufen ist, zahlen Sie die Eintragungsgebühr. Nach Abschluss der Zahlung erhalten Sie etwa einen Monat später die „Markeneintragungsurkunde“ und sind damit offiziell Inhaber der Marke!


 

Zusammenfassung: Bei der Auswahl der Klassen sollten Sie die „Zukunft“ im Blick behalten

 

Bei der Markenanmeldung ist die Wahl der Klassen ein „Kampf um Marktanteile“.

  1. Prüfen Sie, ob es sich bei Ihrem Produkt um eine „Ware“ oder eine „Dienstleistung“ handelt.

  2. Suchen Sie in der obigen Liste nach der entsprechenden Nummer.

  3. Achten Sie auf den Unterschied zu „Einzelhandel (Klasse 35)“.

  4. Suchen Sie auf J-PlatPat, ob in dieser Klasse bereits ein gleichlautender Name existiert.

Wenn Sie diese Schritte befolgen, können Sie den ersten Schritt zur Markenanmeldung selbst unternehmen, ohne einen Experten beauftragen zu müssen.

Ihr Markenname ist das Aushängeschild Ihres Unternehmens und ein wertvolles Kapital. Wenn er von jemand anderem beansprucht wird, entstehen enorme Kosten für die Neugestaltung Ihres Firmenschilds.

Um Ihr Unternehmen zu schützen, sollten Sie zunächst prüfen, in welche Klasse Ihr Geschäft fällt.

杉浦健文 弁理士

AUTOR / Verfasser

Takefumi Sugiura

EVORIX (EVORIX) – Patentanwalt und Geschäftsführer

Unterstützt Mandanten aus einer Vielzahl von Branchen – darunter IT, Fertigung, Start-ups, Mode und Medizin – von der Anmeldung von Patenten, Marken, Geschmacksmustern und Urheberrechten bis hin zu Gerichtsverfahren und Verletzungsklagen. Verfügt über fundierte Kenntnisse in Bezug auf Strategien zum Schutz geistigen Eigentums in zukunftsweisenden Bereichen wie KI, IoT, Web3 und FinTech. Mitglied in mehreren Verbänden, darunter der Japanischen Patentanwaltskammer, der Asian Patent Attorneys Association (APAA) und der Japan Trademark Association (JTA).