Praxisleitfaden zum kanadischen Markensystem | CIPO, die umfassende Reform von 2019 und Bill 96 der Provinz Québec – ausführlich erläutert von einem Patentanwalt

Für Praktiker, die in Kanada Marken anmelden, Rechte daran erwerben und diese durchsetzen, mit Schwerpunkt auf dem Markengesetz (Trademarks Act, R.S.C. 1985, c. T-13) als Kern, erläutert ein Patentanwalt systematisch alle für den Markenschutz japanischer Unternehmen auf dem nordamerikanischen und Commonwealth-Markt unverzichtbaren Informationen: von den Abläufen beim CIPO (Canadian Intellectual Property Office) über behördliche Gebühren und die umfassenden Gesetzesänderungen nach dem Beitritt zum Madrider Abkommen (2019) bis hin zu den Besonderheiten des zweisprachigen (englisch-französischen) Marktes und den Auswirkungen des Bill 96 der Provinz Québec (Änderung der Französisch-Charta).
Die wichtigsten Punkte dieses Artikels
- Kanada hat im Juni 2019 zeitgleich mit dem Beitritt zum Madrider Protokoll sein Markenrecht umfassend reformiert – internationale Harmonisierung erreicht
- Die drei wichtigsten Reformen der Gesetzesänderung von 2019: Abschaffung der „Benutzungsvoraussetzung“, Verkürzung der Schutzdauer von 15 auf 10 Jahre, Einführung der Nizza-Klassifikation
- Beitritt zum Madrider Abkommen (Juni 2019). Japanische Unternehmen können Kanada über das Madrider Abkommen benennen
- Ausländische Anmelder müssen einen in Kanada ansässigen Vertreter benennen (Rechtsanwalt oder Markenanwalt)
- Prüfungsverfahren: Formale Prüfung → Sachprüfung → Veröffentlichung (zweimonatige Einspruchsfrist) → Eintragung
- Zweisprachigkeit (Englisch/Französisch): Verschärfung der Vorschriften für französische Marken durch das Gesetz Bill 96 (2022) in der Provinz Québec
- Rechtsdurchsetzung: Wahlweise Zuständigkeit des Bundesgerichts (Federal Court) oder des Obersten Gerichtshofs der Provinz
CANADA TRADEMARK
Ein umfassender Leitfaden zum Markensystem und zur Praxis in Kanada, einem wichtigen Standort auf dem nordamerikanischen Markt, verfasst von einem Patentanwalt. In 12 Abschnitten wird systematisch erläutert, was von der Anmeldung beim CIPO über die Änderungen von 2019 und die Umsetzung von Bill 96 bis hin zur Durchsetzung von Rechten vor dem Federal Court alles zu beachten ist.
Inhaltsverzeichnis
- Zusammenfassung
- Grundlegende Struktur des Systems und Rechtsquellen
- Die drei wichtigsten Punkte der großen Reform von 2019
- Anmelderqualifikation und erforderliche Unterlagen
- Standardablauf und Zeitmanagement
- Geschätzte staatliche Gebühren
- Markenanforderungen und besondere Bestimmungen
- Einspruchs- und Löschungsverfahren
- Durchsetzung von Rechten und Umgang mit Verletzungen
- Bill 96 der Provinz Québec und Französisch-Vorschriften
- Unterschiede zwischen dem japanischen und dem kanadischen System
- Praktische Checkliste für japanische Unternehmen
1. Zusammenfassung
Das kanadische Markenrecht ist ein hybrides System aus britischem Common Law und geschriebenem Recht, das sich auf das Markengesetz (Trademarks Act, R.S.C. 1985, c. T-13) stützt und bei dem die Markenverordnung (Trademarks Regulations), das CIPO-Prüfungshandbuch (TMOM) sowie die Rechtsprechung (Bundesgericht und Oberster Gerichtshof) die Anmeldung, Prüfung und Streitbeilegung regeln.Mit dem Beitritt zum Madrider Protokoll am 17. Juni 2019 wurde das Markengesetz umfassend reformiert, wodurch eine internationale Harmonisierung erreicht wurde.
Vier wichtige Punkte, die man in der kanadischen Markenpraxis beachten sollte
- Mit der Reform von 2019 wurde die „Benutzung“ als Eintragungsvoraussetzung gestrichen – ein modernes System auf Weltniveau
- Die staatlichen Gebühren werden in CAD (kanadischen Dollar) berechnet. Die Anmeldegebühr für eine Klasse beträgt 458 CAD (ca. 49.000 Yen) und ist damit relativ hoch
- Die Prüfung ist ein Hybrid aus dem US-amerikanischen Ansatz der „Distinctiveness“ und dem britischen Ansatz der „Prior Conflicting Trademarks“
- Für die Durchsetzung von Rechten kann zwischen dem Federal Court (für ganz Kanada) oder dem Obersten Gerichtshof der jeweiligen Provinz gewählt werden. Die Berücksichtigung des Bill 96 der Provinz Québec ist zwingend erforderlich
2. Grundstruktur des Systems und Rechtsgrundlagen
Das „Primärgesetz“ des kanadischen Markensystems ist der Trademarks Act (R.S.C. 1985, c. T-13), der nach mehreren Änderungen 2019 einer umfassenden Neufassung unterzogen wurde.Kernpunkte sind die Definition der Marke (§ 2), die Eintragungsvoraussetzungen (§§ 12–14), das Anmeldeverfahren (§§ 30–32), Einsprüche (§ 38), Löschungen (§§ 57–59) sowie strafrechtliche Sanktionen (Criminal Code §§ 406–411).
Die Rolle des CIPO (Kanadisches Amt für geistiges Eigentum)
Für die Prüfung und Eintragung von Marken sowie die Bereitstellung von Informationen ist das CIPO (Canadian Intellectual Property Office) – eine Behörde des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und wirtschaftliche Entwicklung (ISED) – zuständig. Der Hauptsitz befindet sich in Gatineau (in der Nähe von Ottawa). Die elektronische Anmeldung über das e-Filing-System ist Standard, und die Verfahren können sowohl auf Englisch als auch auf Französisch durchgeführt werden.
Justizforum
| Behörde | Zuständigkeit und Merkmale |
|---|---|
| Trademarks Opposition Board (TMOB) | Quasi-gerichtliches Einspruchs- und Löschungsverfahren innerhalb des CIPO |
| Bundesgericht von Kanada | Zuständig für ganz Kanada. Markenverletzungs- und Löschungsklagen sowie Berufungen gegen Entscheidungen des TMOB |
| Oberste Gerichte der Provinzen | Zivilklagen wegen Markenverletzung (innerhalb der Provinz) |
| Bundesberufungsgericht | Berufungsverfahren gegen Urteile des Bundesgerichts |
| Oberster Gerichtshof von Kanada | Letzte Instanz (Oberster Gerichtshof) |
3. Die drei wichtigsten Punkte der großen Reform von 2019
Die große Reform, die am 17. Juni 2019 in Kraft trat
- Abschaffung des „Benutzungserfordernisses“ – Bislang war die „Benutzung der Marke“ eine Voraussetzung für die Eintragung, nun ist eine Benutzungserklärung nicht mehr erforderlich
- Gültigkeitsdauer: Verkürzung von 15 auf 10 Jahre (Anpassung an das Madrider Abkommen)
- Einführung der Nizza-Klassifikation – Umstellung von der bisher in Kanada üblichen eigenen Warenbeschreibung auf die 45 Klassen der Nizza-Klassifikation
Bedeutung der Abschaffung der „Benutzungsvoraussetzung“
Vor der Reform von 2019 war die Nutzung der Marke in Kanada Voraussetzung für die Eintragung. Durch die Reform ist nun auch eine Eintragung allein aufgrund der „beabsichtigten Nutzung“ möglich. Allerdings bleibt die Nichtnutzung während drei aufeinanderfolgenden Jahren ein Grund für die Löschung, um böswillige Anmeldungen zu verhindern.
4. Anmelderqualifikation und erforderliche Unterlagen
In Kanada können sowohl natürliche als auch juristische Personen Marken anmelden. Ausländische Anmelder müssen zwingend einen in Kanada ansässigen Vertreter (Rechtsanwalt oder Markenanwalt) bestellen.
Vereinfachung der Vollmacht: Die Vollmacht (POA) muss nicht notariell beglaubigt oder von der Botschaft beglaubigt werden (einfache Vollmacht zulässig). Die Bestellung eines Vertreters ist bei der Anmeldung anzugeben.
Erforderliche Unterlagen
- Anmeldeformular (Application Form): Englisch oder Französisch, CIPO e-Filing
- Markenmuster: JPEG/PNG, auch 3D- und Hörmarken zulässig
- Angegebene Waren und Dienstleistungen: 45 Klassen der Nizza-Klassifikation (Anmeldung für mehrere Klassen möglich)
- Bestellung eines Vertreters: In Kanada ansässiger Rechtsanwalt oder Markenvertreter
- Prioritätsunterlagen: Bei Inanspruchnahme der Priorität nach der Pariser Verbandsübereinkunft innerhalb von drei Monaten nach dem Anmeldetag einzureichen
5. Standardablauf und Zeitplan
↓
④ Veröffentlichung der Marke → ⑤ Einspruchsfrist (2 Monate ab Veröffentlichung) → ⑥ Eintragung → Verlängerung alle 10 Jahre
Verlängerung der Prüfungsdauer: Seit der Gesetzesänderung im Jahr 2019 dauert es aufgrund der gestiegenen Anzahl von Anmeldungen und mangelnder Prüfungsressourcen tendenziell 18–30 Monate bis zum Beginn der Sachprüfung. Es ist davon auszugehen, dass bis zur Eintragung insgesamt 2–3 Jahre vergehen.
6. Geschätzte staatliche Gebühren
| Posten | Gebühr (CAD) | Umgerechnet in japanische Yen |
|---|---|---|
| Anmeldegebühr (elektronisch, 1 Klasse) | 458,00 CAD | ca. 49.000 Yen |
| Zusätzliche Klassen (pro Klasse) | 139,00 CAD | ca. 14.800 Yen |
| Gebühr für Einspruch | 825,00 CAD | ca. 88.000 Yen |
| Verlängerungsgebühr (elektronisch, 1 Klasse) | 555,00 CAD | ca. 59.000 Yen |
| Verlängerungsgebühr für zusätzliche Klassen (pro Klasse) | 173,00 CAD | ca. 18.400 Yen |
7. Anforderungen an Marken und eigene Bestimmungen
Registrierbare Marken
- Wortmarken, Bildmarken, kombinierte Marken
- Dreidimensionale Marken (3D-Marken)
- Klangmarken, Farbmarken, Duftmarken, Haptikmarken
- Positionsmarken, Bewegungsmarken, Hologramm-Marken
- Kollektivmarken und Gewährleistungsmarken
Absolute Eintragungshindernisse (§ 12)
- Besteht ausschließlich aus einem Namen (sofern nicht unterscheidungskräftig)
- Beschreibende oder irreführende Angaben zu Waren oder Dienstleistungen
- Geografische Angaben und Herkunftsangaben
- Verstoß gegen die guten Sitten
- Dreidimensionale Marken, die ausschließlich aus einer funktionalen Form bestehen
Relative Eintragungshindernisse
- Verwechslungsgefahr mit einer älteren Anmeldung oder einer älteren eingetragenen Marke (§ 16)
- Verwechslungsgefahr mit einer allgemein bekannten Marke
- Bösgläubige Anmeldung (§ 38 Abs. 2 Buchstabe a.1, eingeführt durch die Novelle von 2019)
8. Widerspruchs- und Löschungsverfahren
Widerspruch während der Veröffentlichungsfrist (§ 38)
Ein Widerspruch kann innerhalb von zwei Monaten nach der Veröffentlichung der Marke beim TMOB (Trademarks Opposition Board) eingelegt werden. Eine Verlängerung der Frist ist möglich.
Löschung wegen Nichtbenutzung (§ 45 / Section 45 Notice)
Nach Ablauf von drei Jahren ab der Eintragung kann ein Dritter eine „Section 45 Notice“ einreichen. Der Markeninhaber ist verpflichtet, innerhalb von drei Monaten Nachweise für die Benutzung in Kanada vorzulegen. Die Anforderungen sind „gering“, sodass die Vorlage von Benutzungsnachweisen relativ einfach ist.
9. Durchsetzung von Rechten und Reaktion auf Verletzungen
Wahl des Gerichtsstands
Zwei Optionen
- Federal Court of Canada – Zuständig für ganz Kanada, spezialisiert auf geistiges Eigentum
- Superior Court (Oberster Gerichtshof der Provinz) – Zuständigkeit nur innerhalb der Provinz, auch Klagen wegen unlauteren Wettbewerbs (passing off) möglich
Rechtsbehelfe
- Unterlassungsurteil (einstweilige Verfügung/endgültige Verfügung)
- Schadensersatz oder Rückerstattung der Gewinne des Rechtsverletzers
- Punitive Damages (Strafschadenersatz) – vorsätzliche oder böswillige Rechtsverletzung
- Anordnung zur Herausgabe oder Vernichtung der rechtsverletzenden Waren
Maßnahmen der CBSA (Canada Border Services Agency) an der Grenze
Markeninhaber können durch Einreichung eines „Request for Assistance“ (RFA) bei der CBSA die Einfuhr von Nachahmungsprodukten unterbinden. Keine Anmeldegebühr, Gültigkeit für zwei Jahre.
10. Bill 96 in der Provinz Québec und die Französisch-Vorschriften
Wichtigste eigenständige Vorschrift der Provinz Québec: Gesetzentwurf 96 (2022)
Gesetz zur Änderung der Französisch-Charta, das ab dem 1. Juni 2025 schrittweise in Kraft tritt. Verpflichtung zur vorrangigen Angabe von Französisch auf Produktverpackungen, Schildern, in der Werbung und auf Websites. Wenn eine Marke nur auf Englisch vorliegt, ist es grundsätzlich erforderlich, dass sie in Kanada registriert ist, um die Ausnahme für „Recognized Trademark“ (eingetragene oder allgemein bekannte Marke) in Anspruch nehmen zu können.
Strategien für japanische Unternehmen
- Nutzung der Ausnahme für „Recognized Trademark“ durch eine kanadische Markeneintragung
- Prüfung der parallelen Verwendung einer französischen Version des Logos und des Markennamens
- Vorrangige Verwendung der französischen Sprache auf Verpackungen, Etiketten und Schildern
- Vorabprüfung durch das OQLF (Office québécois de la langue française)
11. Unterschiede zwischen dem japanischen und dem kanadischen System
| Punkt | Japan | Kanada |
|---|---|---|
| Sprache der Antragstellung | Japanisch | Englisch oder Französisch |
| Vertreter | Patentanwalt | Ortsansässiger Rechtsanwalt oder Markenvertreter |
| Anforderungen an die Benutzung | Bei der Eintragung nicht erforderlich | Durch die Änderung von 2019 abgeschafft |
| Gültigkeitsdauer | 10 Jahre | 10 Jahre (vor der Gesetzesänderung von 2019: 15 Jahre) |
| Löschung wegen Nichtbenutzung | 3 Jahre | 3 Jahre (Section 45 Notice) |
| Gerichtsstruktur | Patentamt → Obergericht für geistiges Eigentum | CIPO/TMOB → Bundesgericht |
| Französisch | Nicht erforderlich | Einhaltung des Gesetzes 96 der Provinz Québec erforderlich |
12. Praktische Checkliste für japanische Unternehmen
Vor der Anmeldung
- Ernennung eines in Kanada ansässigen Vertreters (erforderlich)
- Recherche nach älteren Marken in der CIPO-Markendatenbank
- Prüfung einer französischen Version der Marke gemäß Bill 96 in der Provinz Québec
- Entscheidung zwischen Anmeldung über das Madrid-Protokoll oder Direktanmeldung
Nach der Anmeldung
- Inbetriebnahme in Kanada innerhalb von drei Jahren nach der Eintragung (Verhinderung der Löschung wegen Nichtbenutzung)
- Kontinuierliche Aufbewahrung von Benutzungsnachweisen (gemäß Section 45 Notice)
- Maßnahmen gegen Produktfälschungen durch CBSA-RFA-Registrierung (kostenlos, 2 Jahre gültig)
- Bei Feststellung einer Rechtsverletzung Wahl zwischen Bundesgericht oder Provinzgericht
Zusammenfassung
Das kanadische Markensystem zeichnet sich durch zwei wesentliche Merkmale aus: die Angleichung an das Madrider Protokoll durch die umfassende Reform von 2019 und die Französisch-Vorschriften des Bill 96 der Provinz Québec. Damit japanische Unternehmen ihre Marken auf dem kanadischen Markt erfolgreich etablieren können, ist es wichtig, die Nutzung des Madrider Protokolls und die Strategie der direkten Anmeldung mit der Einführung einer französischen Markenversion gemäß Bill 96 zu kombinieren und ein System zur wirksamen Durchsetzung der Rechte vor dem Federal Court aufzubauen. Bitte beachten Sie auch unsere Dienstleistungen zur internationalen Markenanmeldung nach dem Madrider Protokoll und zur Markeneintragung.
Beratung zu Markenanmeldungen in Kanada
Die Kanzlei für geistiges Eigentum Ebolix bietet umfassende Unterstützung bei der Anmeldung und Durchsetzung von Markenrechten in den wichtigsten Ländern Nordamerikas, einschließlich Kanada. Von Strategien für Anmeldungen über das Madrider Protokoll oder direkt bis hin zur Umsetzung von Bill 96 in der Provinz Québec und der Bekämpfung von Rechtsverletzungen vor dem Federal Court – unsere erfahrenen Patentanwälte arbeiten eng mit lokalen Vertretern zusammen.
Quellen und Referenzmaterialien
▼ Primärrecht
- Trademarks Act, R.S.C. 1985, c. T-13 (Markengesetz) + mehrere Änderungen (zuletzt umfassende Neufassung vom 17. Juni 2019)
- Trademarks Regulations (Markenverordnung)
- Gesetz zur Bekämpfung gefälschter Produkte (2014 – Maßnahmen an der Grenze)
- Gesetzentwurf 96 / Charta der französischen Sprache (Provinz Québec, 2022)
- Strafgesetzbuch §§ 406–411 (Strafrechtliche Sanktionen bei Markenfälschung)
▼ Offizielle Quellen
- CIPO (Canadian Intellectual Property Office) – Offizielle Website: ic.gc.ca/cipo
- CIPO-Markendatenbank (Markensuche): ic.gc.ca/trademarks-database
- WIPO IP Portal (Kanada): wipo.int
- WIPO Lex (kanadische Datenbank für IP-Rechtsvorschriften): wipo.int/wipolex
- Bundesgericht von Kanada: fct-cf.gc.ca
- Beitritt zum Madrider Protokoll (17. Juni 2019): WIPO-Madrider System
- OQLF (Office québécois de la langue française): oqlf.gouv.qc.ca
▼ Erläuternde Unterlagen japanischer Institutionen
- JETRO (Japanische Organisation für Außenhandel) – Bericht „Das System des geistigen Eigentums in Kanada“
- Patentamt: „Informationen zum System des gewerblichen Rechtsschutzes im Ausland (Kanada)“
- INPIT-Informationen zum geistigen Eigentum in Schwellenländern
▼ Internationale Abkommen
- Pariser Übereinkommen (Beitritt Kanadas 1925)
- Madrider Protokoll (Kanada trat am 17. Juni 2019 bei)
- TRIPS-Abkommen (Beitritt zur WTO 1995)
- USMCA (Abkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada) (Inkrafttreten 2020)
- CPTPP (in Kraft getreten 2018)
- CETA (Umfassendes Wirtschafts- und Handelsabkommen Kanada-EU) (in Kraft getreten 2017)
*Dieser Artikel wurde auf der Grundlage der oben genannten Primärquellen und offiziellen Informationen (Stand: April 2026) zu allgemeinen Informationszwecken verfasst. Da Gesetze und Vorschriften von Zeit zu Zeit geändert werden, empfehlen wir, die neuesten Informationen anhand der Primärquellen zu überprüfen und sich bei Experten zu vergewissern. Für konkrete Entscheidungen in Einzelfällen empfehlen wir die Konsultation von Experten, einschließlich lokaler Vertreter.
AUTOR / Verfasser
Takefumi Sugiura
EVORIX (Patentanwaltskanzlei für geistiges Eigentum) – Leitender Patentanwalt
Unterstützt Mandanten aus einer Vielzahl von Branchen, darunter IT, Fertigung, Start-ups, Mode und Medizin, von der Anmeldung von Patenten, Marken, Geschmacksmustern und Urheberrechten bis hin zu Gerichtsverfahren und Verletzungsklagen. Verfügt über fundierte Kenntnisse in Bezug auf Strategien zum Schutz geistigen Eigentums in zukunftsweisenden Bereichen wie KI, IoT, Web3 und FinTech. Mitglied in mehreren Verbänden, darunter der Japanischen Patentanwaltskammer, der Asian Patent Attorneys Association (APAA) und der Japan Trademark Association (JTA).